Corrick Beierle

A Dishonorable Explorer who Murders

Description:

Basic Stats

TIER EFFORT XP MIGHT (1) SPEED (1) INTELLECT (0)
1 1 2 12/12 16/16 10/10

Advancement

+4 Stat points +1 Edge +1 Effort Skill Training Other

Special Abilities

  • Practiced With Light and Medium Weapons
    You can use light and medium weapons without penalty. If you wield a heavy weapon, increase the difficulty of the attack by one step. Enabler.
  • Danger Sense (1 Speed point)
    The difficulty of your initiative roll is reduced by one step. Enabler.
  • Extra Edge
    You have a Might Edge of 1 and a Speed Edge of 1.
  • Physical Skills
    You are trained in two skills in which you are not already trained. Choose two of the following: balancing, climbing, jumping, running, or swimming. You can select this ability multiple times. Each time you select it, you must choose two different skills. Enabler. (balancing, climbing)
  • Fleet of Foot
    If you succeed at a difficulty 2 Speed roll to run, you can move a short distance and take an action in the same round. Enabler.
  • Just Desserts
    When the GM gives another player an experience point to award to someone for a GM intrusion, that player cannot give it to you.
  • Surprise Attack
    If you attack from a hidden vantage, with surprise, or before an opponent has acted, the difficulty of your attack is reduced by one step. On a successful hit with this surprise attack, you inflict 2 additional points of damage. Enabler.

Skills

Skill Type Status
Climbing Might
Balancing Speed
Stealth Speed
Deception Intellect
Intimidation Intellect
Disguise Intellect
Pleasant social interactions Intellect
✓=Trained
✔=Specialized
✘=Inability

Equipment

  • Schwarzer Mantel
  • Lightweight body armor, light amor
  • Kurzschwert
  • Gewehr mit Schalldämpfer, medium Range
  • Nightvision goggles
  • Climbing gear
  • Flashlight
  • Pulse rifle ammo (1 Clip)
  • Survival rations (1 day)
  • Diguise Kit
  • 3 doses / lvl 2 blade posion / 5 dmg

My Story

Bio:

Es war ruhig in den Strassen von Astaria.
Die letzte Sonne verschwand langsam hinter den bizarr wirkenden Hochbauten des Geschäftsviertels in der Ferne und legte lange Schatten in die engen Gassen fernab des Zentrums.
Vereinzelt liefen gebückte Gestalten durch den allmälich einsetztenden Regen. Es war gewiss keine schöne Gegend. Nein, schon gar nicht hier draußen wo sich Kneipen und Bordelle in den Strassen abwechselten und sich der Dreck in den Strassen türmte. Nasskalte Luft biss sich durch die Kleidung und der Gestank vertrieb alle schönen Gedanken.
Die wirren und dreckigen Häuserfassaden zeugten von schnellem, planlosem Wohnungsbau und Energiekabel spannten sich wie ein Spinnennetz von Dach zu Dach. Hier und da hingen Wandplatten an ihrer letzten Schraube und zerbrochene Fenster war notdürftig verbarrikadiert. Die Regierung hatte schon lange aufgegeben Ordnung in das Chaos des Vorbezirks zu bringen. Hier regierten die Strassen Gangs und das Wort der Drogenbarone und Schmugglerbanden waren Gesetz. Wer die Chance und das notig Kleingeld hatte war schon lange weggezogen.

Der Regen war nun stärker geworden und der letzte Sonnenstrahl am Horizont verschwunden. Zu dieser Mondzeit waren die Nächte dunkler als sonst und die dunklen Schatten und Ecken wirkten noch bedrückender. Es war einer dieser Schatten welcher sich langsam entlang der Häuserwand oberhalb der ersten Fensterreihe bewegte. Corrick wartete auf seine Zielperson. Es war wieder mal ein gewöhnlicher Auftrag. Jemand hatte die falschen Leute verärgert und sollte beseitigt werden. Es würde keine spektakuläre Meuchelei mit perfekt geplantem Ablauf wie man sie aus den Blockbustern der Holokinos kennt sein. Kein politischer Anschlag mit höheren Zielen oder Teil einer dramatischen Liebesgeschichte. Das gibt es nur in Romanen und Märchen. In der Realität werden Leuten für ein paar Credits aus belanglosen Gründen auf offener Strasse abgestochen oder in den Rücken geschossen. Doch die Gründe seiner Aufträge waren Corrick stets egal gewesen. Für ihn zählte nur dass die Bezahlung stimmte und keine dummen Fragen gestellt wurden. Abgehockt saß er da und verlagerte immer wieder das Gewicht von einem aufs andere Bein um seine Muskeln warm zu halten. Geduld war wichtig in seinem Beruf denn die Wartezeiten konnten lang sein. So auch heute. Seine Zielperson war seit einiger Zeit in einer kleinen Bar gegenüber fleissig am Trinken. Schemenhaft konnte er ihre Kontur in dem dreckigen Fenster ausmachen. Scheinbar gab es was zu feiern. “Gut so, lass dich ruhig volllaufen” dachte sich Corrick. Betrunkene Opfer machten ihm die Arbeit nur leichter.

Da dem Schattenspiel am Fenster zu urteilen gerade wohl wieder eine neue Runde bestellt wurde ließ Corrick seinen Blick über die Umgebung schweifen. Er hatte sich wie so häufig einen erhöhten Punkt ausgesucht. Oberhalb der Strassen war es ruhiger und die Dächer boten schnellere Angriffs- und Rückzugswege als die engen verwinkelten Strassen. Von oben hatte er so schon manchen ahnungslosen Tölpel überraschen können. Er zog die schwarze Kapuze seines Mantels enger über die Stirn. Der Regen liess nicht nach. Schräg entlang der Strasse schmiegten sich 2 junge Menschen unter ein Vordach und tauscheten zärtliche Küsse aus. Corrick schmunzelte etwas bitter. “Naive Trottel” Und sein Blick wandelte sich ins verächtliche. “Ihr macht euch nur angreifbar und schwach…. und nennt es Liebe.” Die junge Frau zog ihren Liebhaber näher an sich. “Noch willst du ihn aber warte ab bis er dich mit der nächsten Barschlampe betrogen hat.” Corrick hatte nicht viel über für zwischenmenschliches. Er hatte nie Freunde gehabt und auch nie gewollt. “Jeder Mensch ist schlecht in seinem innersten, die meisten wollen es nur nicht eingestehen”

Nur einmal hatte Corrick so etwas wie Zuneigung von jemandem erfahren. Ein junges Mädchen hatte einst in ihm scheinbar mehr gesehen als alle anderen. Sie hatte ihn verstanden. All seinen Hass, seine Ansichten, seine Gefühle. Corrick verkrampfte als ihn seine Gedanken zu jener Zeit zurückführten. Sie war anderes als alle die er gekannt hatte, die einzige Person für die er je etwas empfunden hatte. Und dann war sie tot. Brutal ermordet an ihrem 18ten Geburtstag. Schmerzhafte Erinnerung stiegen in ihm hoch. An diesem Tag starb auch in ihm das letzte bisschen Glauben an das Gute im Universum. Seine Faust ballte sich und seine Kiefermuskeln spannten sich. “Sorge für dich selbst, sonst macht es keiner”.
Eine jähe Bewegung der Bartür riss Corrick aus seinen Erinnerungen zurück auf den nassen Fenstervorsprung. Zwei Gestalten traten sichtlich betrunken auf die Strasse und schwankten die Gasse entlang direkt in seine Richtung. Corrick grinste leicht als er sein Ziel ausmachte. Er hatte gehofft nicht nochmal den Platz wechseln zu müssen. Gröhlend liefen die 2 Gestalten immer näher. Langsam richtete er sich im Schatten auf und umschloss sein Messer mit festem Griff. Corrick würde nur für einen von beiden bezahlt werden. “Vielleicht lässt sich in den Taschen des anderen ja auch noch etwas wertvolles finden” dachte er sich. “Falsche Zeit, falscher Ort, falsche Freunde …… tja, das leben ist hart”
Corrick schloss für einen Moment der Ruhe die Augen als die beiden Gestalten direkt unter ihm vorbeistolperten und trat dann einen Schritt ins Leere.

Es regnete heftig. Noch immer standen zwei Liebende eng umschlungen unter einem Vordach. Keiner der beiden bemerkte die zwei anderen Gestalten die ein paar Häuser entfernt leblos auf der Strasse lagen. Dunkles Blut mischte sich mit dem restlichen Unrat der Gosse und zeichnet ein vergängliches Kunstwerk auf den Boden. Etwas weiter entfernt bewegte sich ein Schatten langsam über die Dächer.
Es war ruhig in den Strassen von Astaria.

Corrick Beierle

SZM Teilzeithelden Sole